Kreativteam

Karim Habli, Regie

Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in St. Niklaus. Er hat die Schauspielschule in Freiburg absolviert.
Grosse Erfahrung hat er am Nationaltheater Mannheim sowie in zahlreichen Engagements in allen grossen Städten Deutschlands gesammelt.
Mit der «Oberwalliser Theatergang » hat er «Die Welle» und «Starke Stücke 1 und 2» inszeniert und er will auch mit weiteren Projekten mit Jugendlichen deren Interesse an Kultur und Theater wecken. Bei «Martin das Musical» und «Franz von Assisi» im La Poste in Visp sowie in Raron bei den Passionsspielen «Tenebrae» hat er mit grossem Erfolg Regie geführt. Überrascht hat Habli die Theaterwelt mit der Aufführung des «Bischofsmords» in Niedergesteln im Jahre 2016, als er ein ganzes Dorf in seine Inszenierung miteinbezog. Habli ist zudem sehr aktiv bei der Artistika, dessen Mitbegründer,
künstlerischer Leiter und Regisseur er ist – eine wahre Bereicherung für das Oberwalliser Kulturleben.

Hubert Theler, Autor

Hubert Theler schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke seit 1994. Aufsehen erregt haben vor allem seine Übertragungen des Neuen Testaments und der Psalmen ins Walliserdeutsch. Bekannt sind auch seine zahlreichen Dialektgedichte (Milieugedichte), welche von namhaften Komponisten vertont wurden. Als Autor des Stücks «Tenebrae» hat er in der Tradition der Rarner Passionsspiele erfrischend neue Akzente gesetzt. Hubert Theler ist verheiratet
mit der bekannten Sopranistin Barbara Ulricca Theler und lebt in Naters. Als Kulturunternehmer, Forscher und Pädagoge unterrichtet er an verschiedenen Institutionen im Wallis und in Zürich. Weitere Werke dieses Autors sind «Momo», ein Tanztheater (2006), «Anne», die Geschichte der Gründerin des Ursulinenklosters (2006) und «Ds Wasu Oori», ein Dialekt-Schwank (2008)

Koni von Arx, Produktion

Koni von Arx, wohnhaft in Raron, hat eine abgeschlossene Lehre als Betriebselektriker. Während 20 Jahren war er nebenberuflich als Freelancer für verschiedene Agenturen im Bereich Ton und Licht tätig. Er hat grosse Erfahrungen in verschiedenen Projekten wie z.B. Musical «Aurora», Tanztheater «Momo», Oberwalliser Tanztage, Schauspiel «Geschlossene Gesellschaft», «Adiemus», «Maske in Blau», Schülertheater, Produktionen mit dem Visper Theater und Operetten gesammelt. Seit 2002 ist er technischer Leiter des Kultur- und Kongresszentrums Theater La Poste in Visp und liess sich zum Beleuchtungsmeister und Bühnenmeister ausbilden. Im Jahre 2013 war er beim Freilichttheater «Tenebrae» in Raron verantwortlich für das Lichtkonzept
und die Technik.

Tobias Salzgeber, Musik

Tobias Salzgeber wurde 1974 in Raron geboren. Nach der Ausbildung zum Primarlehrer in Brig studierte er Trompete bei Markus Würsch an der Musikhochschule in Bern und schloss 2000 mit dem Lehrdiplom ab. Als Trompeter im Schweizer Jugend Sinfonieorchester und im Sinfonischen Blasorchester des Schweizer Armeespiels gab es zahlreiche Auftritte im In- und Ausland. Kammermusik, und die Liebe zur alten Musik mit Zink und Naturtrompete ergänzten die Konzerttätigkeit. Es folgte ein Studium an der Musikhochschule in Luzern in der Dirigentenklasse von Josef Gnos,
welches er 2004 mit Auszeichnung abschloss. Danach verfeinerte er seine Dirigiertechnik am Konservatorium in Maastricht (NL) bei Jan Cober. Momentan ist Tobias Lehrer für Blechbläser und Blasmusikdirektion an der AMO, leitet die Dorfvereine Raron/St.German und Lalden, dirigiert das Oberwalliser Blasorchester, und ist Mitglied bei apartig und im Barrique Brass Quintett.

Peter Klein, Bühnenbild

Peter Klein wurde 1953 in Rumänien geboren. Er studierte Kunst in München und Bukarest, war lange Zeit erster Maler und Lehrlingsausbilder am Stadttheater Bern. Er unterrichtet seit gut 10 Jahren bildnerisches Gestalten an der Oberwalliser Mittelschule St. Ursula und lebt in Ernen. Peter
Klein ist Maler und Bildhauer. Seine Malerei ist teils sehr gegenständlich, teils sehr abstrakt. Die nichtgegenständliche Malerei ist grosszügig, farbig und hat etwas Theatralisches an sich. Seine langjährige Arbeit als Bühnenbildner hat ihre Spuren hinterlassen. Die Skulpturen hingegen sind weiss und geisterhaft. Beeinflusst haben ihn hierzu die ehemaligen Walliser «Beinhäuser», in denen man die Knochen der Toten aufbewahrt hat.